Fortgeschrittene Schleifenfunktion - Automate_Studio - Latest

Automate Studio mit Evolve-Benutzerleitfaden

Product type
Software
Portfolio
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Product family
Product
Automate > Automate Studio
Version
Latest
Language
Deutsch
Product name
Automate Studio
Title
Automate Studio mit Evolve-Benutzerleitfaden
Topic type
Wie kann ich …
Installation
Übersicht
Administration
First publish date
2018
ft:lastEdition
2024-05-23
ft:lastPublication
2024-05-23T17:10:52.494368

Die Art der Aufzeichnung von Positionen hängt vom Transaktionscode (T-Code) ab. Details zum T-Code, den Sie aufzeichnen, finden Sie in den Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder auf der Automate Support-Website.

Mehrzeilige Transaktionen

Manche SAP-Transaktionen erfordern, dass mehrere Datenzeilen gleichzeitig verarbeitet werden. Zum Beispiel FB50, F-65, ME21, VA01, CS01, CA01 und FB70.

Für viele dieser Transaktionen teilt SAP die Daten in zwei Teile auf:

  • In einen Kopfteil: Der Kopfteil enthält Daten, die für die gesamte Transaktion konstant bleiben, wie zum Beispiel ein Datum.
  • In eine oder mehrere Positionen oder Detailabschnitte: Jede Position enthält wiederkehrende Daten, die in einem tabellenartigen Bereich der SAP-Transaktion eingegeben werden, wie zum Beispiel Journal Entry-Positionen.
    Anmerkung: Es ist vorteilhaft, zwei Positionen aufzuzeichnen, damit ein sich wiederholendes Muster ersichtlich werden kann. Manche T-Codes, wie etwa ME21N, erfordern zwei Positionen, weil die Filterfunktion erst verfügbar ist, wenn Sie die erste Position verarbeitet haben.

Wenn Sie das Skript aufgezeichnet haben, einschließlich der Positionen, dann erstellen Sie eine Schleife um die Positionen. Dann richten Sie Ihre Datendateien für die Schleife ein.

Datenlayout für Daten und Schleifen-ID-Spalte

Der Wert in der Spalte gibt Transaction an, ob Daten in den Zeilen Teil des Kopfteils sind oder eine Position mit Details.

Schritt-für-Schritt-Anleitungen für das Hinzufügen von einfachen Schleifen sind Schleife in Excel hinzufügen und Schleife in Access hinzufügen.

Indizierte Schleifen

Eine indizierte Schleife ist nützlich, wenn es keine Positions-, Such- oder Filteroption in einem SAP-Raster gibt.

Die indizierte Schleife imitiert eine Scrollaktion, bis sie eine leere Zeile in dem Raster findet, wodurch sichergestellt wird, dass bestehende Daten nicht durch Einträge überschrieben werden. Dies ist besonders hilfreich, wenn es in SAP keine Aktion gibt, die in einer normalen Schleife verwendet werden könnte.

Anmerkung:

Indizierte Schleifen können nur in Skripte eingefügt werden, die im GUI-Scripting-Modus aufgezeichnet wurden.

Sie können eine indizierte Schleife nicht für das Durchführen einer Auswahl- oder Suchaktion verwenden. Stattdessen können Sie eine Indexfeld-Bedingung bei einer normalen Schleife verwenden.

Um eine indizierte Schleife zu verwenden, müssen Sie ein Indexfeld angeben. Studio 12.x legt der indizierten Schleife die Spalte des Rasters zugrunde.

  1. Wenn Sie eine Schleife im Schleifenkästchen einrichten, aktivieren Sie Indexbasierte Schleife.
  2. Wählen Sie ein Feld im Kästchen Indexfeld.

    Indexschleife Kontrollkästchen Indexfeld Dropdownmenü

Wenn das Skript ausgeführt wird, sucht Studio nach einer Zeile, in der das Feld keinen Wert in SAP enthält, und lädt dann die Daten in diese Zeile hoch.

Mehrere Schleifen

Anmerkung:

Für beste Ergebnisse beim Verwenden von mehreren Schleifen in Transaction, um Daten hochzuladen, gehen Sie folgendermaßen vor: Geben Sie während der Aufzeichnung mehr als eine Position in die Transaktion ein, damit ein sichtbares Wiederholungsmuster im Mapper entsteht. Nachdem Sie die Schleifen hinzugefügt haben, deaktivieren Sie die Zeilen mit zusätzlichen Positionen im Mapper. Wenn Sie die gleiche ID-Spalte für verschiedene Schleifen verwenden, dann verwenden Sie verschiedene Bezeichnerwerte für jede Schleife. Zum Beispiel D1 für die erste Schleife und D2 für die zweite Schleife. Wenn die Schleifen auf unterschiedliche Bezeichnerspalten verweisen, kann derselbe Bezeichner verwendet werden.

Wenn die Transaktion separate Sätze mit Positionen enthält, die sich auf der gleichen Ebene befinden, dann können Sie mehrere Schleifen auf der gleichen Ebene auf dem gleichen Blatt erstellen. Weil manche Zeilen Informationen für beide Schleifen enthalten, haben Sie eine separate Schleifen-ID-Spalte für jede Schleife mit einem unterschiedlichen Schleifenbezeichnerwert für jede Schleife.

Anmerkung:

Für Schleifen auf der gleichen Ebene ist kein Einzug erforderlich.

Im folgenden Beispiel finden Sie die Werte für die Schleifen-ID-Spalten für ein Skript, das drei Schleifen auf der gleichen Ebene enthält.

Kopfzeile in der ersten Zeile Positionenbezeichner in jeder Spalte

Verschachtelte Schleifen

Anmerkung: Die Daten für geschachtelte Schleifen sollten in der gleichen Reihenfolge sein, in der die Schleifen im Mapper angezeigt werden. Für geschachtelte Schleifen sollten die Daten in der Datendatei eingerückt werden, auch wenn Sie eine separate Bezeichnerspalte verwenden.

Geschachtelte Schleifen zuordnen

Transaction ordnet Skripte nicht automatisch zu, die zusätzliche Positionsdaten enthalten.

Um das Skript zuzuordnen, klicken Sie auf eine Spalte in der Excel-Datendatei und ziehen Sie sie auf ein Feld im Mapper. Wiederholen Sie den Vorgang für jedes Feld, das Sie zuordnen möchten. Oder klicken Sie auf Automatische Zuordnung.

Befehl für automatische Zuordnung in Blatt-Kopfzeilengruppe

Anmerkung:

In Skripten mit verschachtelten Schleifen müssen Sie mindestens ein Feld zwischen die beiden verschachtelten Schleifen einfügen (das Feld kann alles sein, mit Ausnahme des BDC-Cursors). Dadurch wird sichergestellt, dass Ihr Skript validiert wird.

Arbeitsblatt für das Ausführen von geschachtelten Schleifen vorbereiten

Wenn Sie geschachtelte Schleifen hochladen, müssen die Kopfzeilendaten und die Details bzw. die Positionsdaten in Ihrem Excel-Arbeitsblatt in verschiedenen Zeilen platziert sein. Dies ähnelt einer einfachen Schleife, allerdings haben Sie zusätzliche Zeilen für die geschachtelte Schleife.

Layout der Schleifendaten für die spaltenbasierte Zuordnung

In verschiedene Zeilen eingegebene Daten für geschachtelte Schleifen

H – Kopfzeile D – mehrere Positionen für Schleife 1 D1 – mehrere Positionen für Schleife 2 DD1 D1

Verwendung von Schleifen, Bedingungen und Else-Blöcken im Mapper

Kopieren und Ausschneiden von Zeilen mit Schleifen und Bedingungen; Hinzufügen von Else-Blöcken zu If-Bedingungen

Sie können Zeilen ausschneiden, kopieren und einfügen, die Schleifen und Bedingungen enthalten. Um eine Schleife oder eine Bedingung zu bearbeiten, wählen Sie alle Teile davon aus. Sie können eine Schleife oder eine Bedingung nicht in eine Protokollspalte einfügen.

Sie können einen kompletten Schleifenblock ausschneiden, kopieren und einfügen.

Sie können einen kompletten If-Block ausschneiden, kopieren und einfügen.

Sie können nur die Kopfzeile einer Schleife kopieren und einfügen.

Sie können auch nur die Kopfzeile eines If-Konditionsblocks kopieren und einfügen.

Unten befinden sich die eingefügten Kopfzeilen der Schleife und der If-Bedingungsblock.

Sie können die kopierten Zeilen am Ende der Mapper-Zeilen einfügen und Felder und Bildschirme in die letzte Zeile einfügen.

Bei einem BAPI-basierten Skript können Sie auch mit Danach Einfügen nach dem letzten Feld eines beliebigen Bildschirms einfügen.

Zusätzlich zu den Optionen Vorher Einfügen und Danach Einfügen können Sie Eine leere Zeile einfügen auswählen.

Anmerkung:

Else-Blöcke können zu If-Bedingungen hinzugefügt werden, die innerhalb einer Schleife definiert sind.

Schleifendaten auf mehreren Blättern

Um im Falle von mehreren Schleifen in einem Skript eine übersichtlichere Darstellung der Daten zu erzeugen, können Sie die Daten für verschiedene Schleifen auf mehreren Excel-Datenblättern platzieren.

  • Masterblatt: Das Excel-Arbeitsblatt, welches die zugehörigen Kopfdaten der angewendeten Schleife enthält.
  • Schleifenbezeichner-Spalte: Die Spalte im Kopfblatt, welches den Join-Schlüssel enthält.
  • Positionsblatt: Die Excel-Tabelle, welche die Positionsdaten der zugehörigen Schleife enthält.
  • Schleifenbezeichner-Spalte: Die Spalte im Positionsblatt, welches den Join-Schlüssel enthält.

Sie können den Join-Schlüssel jeder Spalte zuordnen, die auf allen Blättern angezeigt wird.

Schleifen mit mehreren Blättern zuordnen

  1. Auf der Registerkarte Zuordnen fügen Sie im Bereich Datensatz die gewünschte Anzahl an Arbeitsblättern hinzu.
  2. Klicken Sie auf das erste Blatt. Wählen Sie im Mapper die Positionen für die erste Schleife aus.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Schleife erstellen.
    Anmerkung: Definieren Sie alle Schleifen, die auf der gleichen Ebene sind, bevor Sie geschachtelte Schleifen definieren.
  4. Für Schleifenart klicken Sie auf Schleife auf mehreren Blättern.
  5. Wählen Sie die entsprechenden Arbeitsblätter für die Kopfdaten und Positionen und geben Sie die entsprechenden Join-Schlüssel-Spalten an.
    Anmerkung: Wenn ein Skript veröffentlicht wird, dann muss das veröffentlichte Blatt dieselben Blattnamen wie im Skript enthalten.
  6. Ordnen Sie die Felder den entsprechenden Excel-Arbeitsblättern zu.
  7. Wenn die Datenquelle geändert wird, verliert die Vorschau den Titel. Fügen Sie die Blätter entweder manuell hinzu, oder öffnen Sie ein Blatt, das die passenden Namen enthält.
  8. Speichern Sie die Vorschau der Datendatei, bevor Sie Studio schließen, oder die Datenblätter werden möglicherweise gelöscht.
Anmerkung: Als Einschränkung von SAP gilt: Wenn während der Laufzeit ein Fehler zum Überspringen des Bildschirms von SAP zurückgegeben wird, werden nur der Name und die Nummer des Bildschirms zum Überspringen zurückgegeben, was für alle Zeilenelemente des Bildschirms zum Überspringen gilt. Sollten Bildschirme innerhalb der Schleife übersprungen werden, können wir nicht feststellen, für welche Position dieser Fehler von SAP zurückgegeben wurde.

Ungültige Zuordnung

  • Eine Schleife kann keiner Spalte zugeordnet werden, die nicht Teil dieser Schleife ist.
  • Sie können keine Validierung durchführen, wenn mehrere Blätter vorhanden sind.
  • IF-Bedingungen werden während der Verarbeitung der Blätter validiert.
  • Sie können nur die spaltenbasierte Zuordnung verwenden.
  • Erweiterte Protokolle sind nicht verfügbar. Nur reguläre Protokolle werden ins Kopfblatt geschrieben.