Bewährte Studio praktiken - Automate_Studio - Latest

Automate Studio mit Evolve-Benutzerleitfaden

Product type
Software
Portfolio
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Product family
Product
Automate > Automate Studio
Version
Latest
Language
Deutsch
Product name
Automate Studio
Title
Automate Studio mit Evolve-Benutzerleitfaden
Topic type
Wie kann ich …
Installation
Übersicht
Administration
First publish date
2018
ft:lastEdition
2024-05-23
ft:lastPublication
2024-05-23T17:10:52.494368

Nutzen Sie diese bewährten Methoden für Transaction und Query, um Ihre Skript- und Query-Produktionsprozesse zu optimieren und Lösungen schneller zu erstellen.

Transaction

  • Gehen Sie vor der Aufzeichnung IMMER die T-Codes in SAP durch. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie den Vorgang für das Aufzeichnen kennen und Daten für die Aufzeichnung haben.
  • Testen und zeichnen Sie Ihre Skripte auf einem Nicht-Produktions-SAP-System auf, um sicherzustellen, dass keine fehlerhaften Daten zu einem Produktionssystem hinzugefügt werden.
  • Geben Sie für jedes Skript und seine Excel-Vorlagendatei auf dem Server immer einen eindeutigen Dateinamen an. Wenn sich die Datei auf einen bestimmten Transaction-Code bezieht, sollten Sie den Transaction-Code und eine kurze Beschreibung in den Namen aufnehmen. In Fällen, in denen mehrere Dateien auf denselben Objekten basieren – z. B. Transaction-Code, BAPI usw. –, geben Sie eindeutige Beschreibungen für jede Version an.

  • Fügen Sie am besten immer add_GUI zum Namen eines im GUI-Scripting-Modus aufgezeichneten Skripts hinzu. Später können Sie diese Skripte dann einfacher identifizieren.

  • Verwenden Sie das GUI-Scripting nur, wenn alle anderen Aufzeichnungsoptionen fehlschlagen – das GUI-Scripting fungiert als Bildschirmlesegerät und reagiert sehr empfindlich auf Variationen des Transaktionsbildschirms in der GUI. Er wird in Workflows nicht unterstützt und ist auch der am schwierigsten zu handhabende Aufzeichnungsmodus.

  • Deaktivieren Sie für Transaktionen mit auswählbaren Ansichten immer die Standardansichten, indem Sie in der Aufzeichnung auf die Schaltfläche Gesamte Auswahl aufheben klicken.
  • Verwenden Sie keine Schleife zum Aktualisieren von Positionen. Wenn das Aktualisieren einer Position fehlschlägt, schlägt die gesamte Transaktion fehl.
  • Verwenden Sie keine Validierung für eine HR-Transaktion, da Daten nach jedem Bildschirm an das Back-End übergeben werden.
    Wichtig: Ausnahme: PA30 und PA40 werden unterstützt, wenn Automate Funktionsmodul installiert ist.
  • Ziehen Sie beim Erstellen von Datenaktualisierungsskripten die Verwendung der Funktion „Daten sichern“ (auf der Studio-Registerkarte „Ausführung“) in Betracht, um vorhandene Daten automatisch auf eine separate Registerkarte zu schreiben, bevor Änderungen vorgenommen werden.

  • Wenn Ihre Excel-Datenvorlage mehrere Registerkarten umfasst, sollten Sie Ihr Skript (auf der Studio-Registerkarte „Ausführen“) für eine bestimmte Registerkarte sperren.

  • Deaktivieren Sie in ME21N alle BDC-Cursorpositionen bis zu dem Punkt, an dem der Filter ausgewählt wird. Andernfalls hat Transaction Schwierigkeiten, diese zu finden, wenn zum zweiten Mal navigiert wird.
  • Wenn Sie vorhandene komplexe Transaktionsskripte mit fehlenden Bildschirmen ändern, sollten Sie die Transaktion mit den erforderlichen grundlegenden Informationen und dem fehlenden Bildschirm aufzeichnen. Kopieren Sie dann den Bildschirm in das vorhandene Transaktionsskript.

  • Lassen Sie die Expertenansicht für sich arbeiten, indem Sie verstehen, wie man manuell Namen und Beschreibungen von Bildschirmen und Feldern hinzufügt/aktualisiert, Bedingungen und Schleifen erstellt, und indem Sie lernen, woher OK-Codes kommen und wie man unnötige Zeilen „Zeigt die Cursorposition auf dem Bildschirm“ löscht.

  • Stellen Sie sicher, dass sich „Speichern“ (OK-Code) in seinem eigenen Bildschirm ganz am Ende und nach allen zugeordneten Feldern des Skripts befindet. Auf dieses Weise wird das Validieren erfolgreich durchgeführt.

Abfrage

  • Führen Sie Query Skripte mit mehreren Tabellen als SAP-Hintergrundprozess aus, damit die Leistung des SAP-Servers nicht beeinträchtigt wird.
  • Verwenden Sie immer Auswahlkriterien in einer Abfrage, damit Sie nur das Gewünschte extrahieren.
  • Joins zwischen Primärschlüsselfeldern bieten immer die beste Leistung. Joins zwischen Indexfeldern bieten die zweitbeste Leistung.
  • Das Erstellen eines Joins zwischen nicht indizierten Feldern verringert die Leistung der Datenextraktion.
  • Abfragen mit Inner Joins sind immer empfehlenswert, da Left Outer Joins die Leistung der Datenextraktion verringern.
  • Es ist immer besser, eine Vorschau der Ausführung zu erstellen, bevor Sie eine Abfrage veröffentlichen, die in einer Produktionsumgebung ausgeführt werden soll. Die Vorschau der Ausführung bestätigt, dass die erforderlichen Daten existieren und dass die Abfrage korrekt erstellt wurde.
  • Verwenden Sie den Modus Adaptive Query Throttling (AQT) für die Ausführung, damit das Ausführen von Query die Leistung des SAP-Servers nicht beeinträchtigt.
  • Verwenden Sie den Modus Direct Execution (nicht-AQT), um Abfragen auszuführen, bei denen weniger als 1000 Positionen extrahiert werden.
  • Das Anwenden von Kriterien auf nicht indizierte Felder verringert die Leistung der Datenextraktion.
  • Verwenden Sie Daten-Chunking in Query, wenn Sie große Datendownloads ausführen, um Leistungsengpässe im Netzwerk zu vermeiden.
  • Das Erstellen von Abfragen mit Ansicht- und Transparent-Tabellen bietet eine bessere Leistung als Cluster- oder Pool-Tabellen, die normalerweise größer sind.
  • Entfernen Sie alle nicht benötigten Tabellen, Felder und Joins in einem Query Skript, um eine bessere Leistung in der Produktionsumgebung zu erreichen.
  • Wählen Sie unter „Datentyp“ „Text“, um Daten schneller als bei allen Datentypen von Excel, Access, XML, SQL Server und Referenzdaten zu schreiben.
    Anmerkung:

    Das Konto, das Sie verwenden, um zu SQL Server zu schreiben, muss die Mitgliedschaft „db_owner“ oder„ db_ddladmin“ in der Datenbank haben, welche die Zieltabelle enthält.

  • Überprüfen Sie immer die Anzahl der Einträge in der Registerkarte „Arbeitsbereich“, um die Anzahl der Datensätze zu validieren, die mit Query extrahiert werden.
  • Verwenden Sie Auswahlkriterien für die Join-Felder, wenn Sie sehr große Abfragen haben. Die Join-Felder sind üblicherweise die Primärschlüsselfelder.

Direct

  • Stellen Sie stets sicher, dass Sie die BAPI/RFM-Anforderungen verstehen, bevor Sie versuchen, ein Direct-Skript zu erstellen. Führen Sie dafür einen oder mehrere der folgenden Schritte aus:
  • Lesen Sie die Dokumentation.
  • Recherchieren Sie online, um Anwendungsbeispiele zu finden.
  • Stellen Sie sicher, dass sie verstehen, welchen Zweck gemeinsame Funktionen erfüllen/wonach Sie suchen müssen (EINGABESTRUKTUREN, AUSGABESTRUKTUREN, TABELLEN, ImportOthers, ExportOthers, „X“-Tabellen, „Commit erforderlich“, „In die Warteschlange einreihen erforderlich“ usw.).
  • Testen Sie die Daten nach Möglichkeit in SAP mit der Transaktion SE37.
  • Testen Sie die Datenvorlage mit mindestens zwei oder drei Zeilen oder Dokumenten in einer Nicht-Produktionsumgebung.
  • Stellen Sie sicher, dass die BAPI/das RFM remotefähig sind.
  • Identifizieren Sie die erforderlichen Felder vor der Zuordnung und fügen Sie sie in die ausgewählten Felder des Direct-Skripts ein.
  • Aktivieren Sie das Kästchen „Commit erforderlich“ auf der Registerkarte „Arbeitsbereich“, um ein Commit/einen Speichervorgang in SAP auszuführen – andernfalls wird die BAPI im Simulationsmodus ausgeführt.
  • Aktivieren Sie das Kästchen „In die Warteschlange einreihen erforderlich“ auf der Registerkarte „Arbeitsbereich“, um den Datensatz während des Hochladens in SAP zu sperren.